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Im Portrait: Sahin Pita

Seit mehreren Jahren Arbeit auf Top-Niveau

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Sahin Pita, der große Glücksfall für den TB Jahn

Die Vereinsführung und die Verbandsligaspieler wissen schon lange, was sie an Cheftrainer Sahin Pita haben. Der inzwischen 41-jährige Bosnier ist ein leidenschaftlicher, positiver „Fußballverrückter“, der wertvoll Arbeit leistet, weit über seine ureigene Trainertätigkeit der 1. Mannschaft hinaus. Er hat sich längst in die Reihe der erfolgreichen Trainer eingereiht, mit denen der Verein gerne langfristig zusammen arbeitete und arbeitet. Als die Trainer der C-Junioren verhindert waren, leitete er das Training dieser Elf, die Spieler waren natürlich begeistert. Er ist sich auch nicht zu schade, in der 2. Mannschaft auszuhelfen, wenn Not am Mann ist und wenn es seine Zeit erlaubt. Und dort bringt er sich voll ein, auch wenn die „rote Erde“ das Spielfeld bildet. Sahin Pita ist geprägt, daß er als junger Mann, nach einer durch Krieghandlungen erlittenen  Verletzung, aus seiner Heimat, ohne jegliche Fremdsprachen- kenntnisse in den Westen flüchtete, zunächst nach Frankreis, dann kam er durch den Fußball nach Deutschland. In der Saison 2007/08 hat ihn, nach unglücklichem Abstieg aus der Verbandsliga, der TB Jahn angeheuert, als Co-Trainer zu Freddy Heß, dem, mit ihm an der Seite, der sofortige Wiederaufstieg gelang, dann als Cheftrainer. Der ehrgeizige Übungs-

leiter ist alles andere als ein „Weichei“, der seine Spieler fordert aber auch fördert. Seine Persönlichkeit sind mit der Grund, daß es junge, ehrgeizige Spieler zum Verbandsligisten zieht, um sich, unter seiner Anleitung, weiter zu entwickeln. Es bleibt zu hoffen, daß die bisherige hervorragende Zusammenarbeit noch lange bestehen bleibt.

 

(Roland Humbert)

Thorsten Reiter
12.11.2012