TuS Marienborn - TB Jahn Zeiskam 5 : 0 ( 1 : 0 )

Der TB Jahn Zeiskam reiste mit einer langen verletzten Liste (Sebastian Meyer - Knie, Muhammed Fethullah Bahar - krank, Biedenbach - angeschlagen) zum Aufsteiger Marienborn, so dass nur zwei Spieler auf der Auswechselbank zur Verfügung standen. Die Heimmannschaft begann offensiv, zeigte selbstsicher ihre technische Überlegenheit und versuchte schon früh zum Abschluss zu kommen. Torhüter Steffen Heß reagierte mehrmals in der ersten Spielhälfte hervorragend auf Torschüsse aus kurzer Distanz, vorgetragen über die rechte Seite und verhinderte damit einenfrühen Rückstand für Zeiskam.

Die einzigste Torchance für den TB Jahn vergab in der ersten Spielhälfte Maurice Hafner als er alleine vor dem Torwart vor Marienborn auftauchte und den Ball nicht an diesem vorbeibrachte. Simon Pongratz leistete die Vorarbeit als er sich auf der rechten Aussenseite gegen zwei Spieler durchsetzte. Doch schon im Gegenzug erzielte Lirion Aliu durch einen Weitschuss die 1:0 Führung in der 42. Spielminute für den TuS, die auch zu diesem Zeitpunkt hochverdient war.

So ging es auch mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber erhöhten nach Wiederbeginn den Druck auf die Abwehr der Zeiskamer und starteten mit gezielten Flankenläufe über beide Aussenbahnen. Zwischen der 50. und 60. Minute gelangen ihnen durch zwei Tore von Jannik Kern und nochmals eines durch Lirion Aliu das Ergebnis für den Gastgeber auf 4:0. Der Widerstand des TB Jahn Zeiskam war nun gebrochen und so fiel zwangsläufig 15 Minuten vor Spielende durch Etienne Portmann nach einem Ballverlust am 16-Meter-Raum der 5. Treffer für den TuS Marienborn. Beim TB Jahn ersetzte Max Weilbach den verletzten Maurice Hafner zu Beginn der zweiten Spielhälfte und Eric Biedenbach kam für den verletzten Christian Liginger.

Bei der Heimmannschaft kamen noch Jan Hellmann für Jannik Kern, Nerim Fakovic für Moritz Feisler und Lukas Harden für Nicolas Putzker zum Einsatz. 

Der Aufsteiger TuS Marienborn erteilte dem TB Jahn eine Lehrstunde in Sachen Spielaufbau, Tempo- und Positionswechsel und stellte die Abwehr des Gegners des öfteren vor grosse Schwierigkeiten. Grundsätzlich war der Sieg der Gastgeber nie in Gefahr und auch in dieser Höhe mehr als verdient.

Bleibt zu hoffen, das die Verletztenliste des TB Jahn sich verkleinert, damit die letzten Spiele mit einem grösseren Kader angegangen werden können.