7:1-Kantersieg: Knoten platzt an der Sauheide
Schiedsrichter: Andre`MoritzLinienrichter: Noah Jakobs, Lukas Kühl
Zuschauer: 157
Mit Spielkontrolle und hoher Effizienz schlägt der TB Jahn den TuS Hohenecken deutlich
Spielbericht vom 24. August 2026
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Befreiungsschlag nach Maß: Mit einem fulminanten 7:1-Heimerfolg gegen den TuS Hohenecken hat unsere Mannschaft am vierten Spieltag der Verbandsliga Südwest den ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Vor heimischer Kulisse an der Sauheide belohnte sich das Team für einen über weite Strecken hochkonzentrierten Auftritt und sendete nach dem holprigen Saisonstart ein deutliches sportliches Ausrufezeichen.
In der Anfangsphase begegneten uns die Gäste aus der Westpfalz mit einer gewohnt kompakten defensiven Staffelung und aggressivem Pressing gegen den Ball. Unsere Elf behielt in dieser zähen Abtastphase jedoch stets die nötige Geduld und klare Spielkontrolle. Die Belohnung folgte in Minute 39: Nach ruhigem Spielaufbau über die letzte Kette behauptete Deniz Dilmac das Leder im Zentrum stark und verlagerte überlegt auf den rechten Flügel. Die präzise Halbfeldflanke von Yunus Karakaya fand am Elfmeterpunkt den eingelaufenen Jean-René Aghajanyan, der wuchtig zum 1:0 einköpfte. Quasi mit dem Halbzeitpfiff legten wir nach: Nach einem unzureichend geklärten Ball der TuS-Defensive fasste sich Joe-Luca Fuhr aus 16 Metern per Dropkick ein Herz; sein satter Linksschuss prallte von der Unterkante der Latte an den Rücken des Gästekeepers und von dort zum 2:0 über die Linie.
Mit der beruhigenden Führung im Rücken zogen wir das Tempo nach dem Seitenwechsel spürbar an. In der 54. Minute hebelte Karakaya mit einem punktgenauen Flugball die gegnerische Abwehrkette aus, Dilmac setzte sich an der Grundlinie robust durch und bediente am Fünfmeterraum Josip Saravanja, der mühelos auf 3:0 stellte. Zwar nutzte Hohenecken nach einem weiten Schlag einen Abstimmungsfehler in unserer aufgerückten Defensive zum 3:1 (67.), doch statt Verunsicherung folgte darauf eine postwendende, eindrucksvolle Reaktion.
Vor allem die Einwechslung unseres Spielführers Marcel Meinzer erwies sich als belebendes Element für die Schlussviertelstunde. In der 74. Minute eroberte Meinzer den Ball im Sechzehner und traf per abgefälschter Hereingabe zum 4:1, ehe er nur zwei Zeigerumdrehungen später nach Flankenlauf Dilmac und feiner Hackenablage von Saravanja aus zentraler Position flach ins linke Eck zum 5:1 vollendete. Hoheneckens Gegenwehr war nun gebrochen. Nach einem abgefangenen Eckball schickte Meinzer Jonas Schäfer auf die Reise, der mit einem Tiefenlauf allen Verteidigern enteilte und überlegt zum 6:1 einschob (81.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Nico Nagel, der einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter souverän zum 7:1-Endstand verwandelte (83.).
Hervorzuheben ist neben der enormen Effizienz vor dem Tor allen voran Deniz Dilmac, der drei Treffer direkt einleitete und die gegnerische Hintermannschaft unentwegt beschäftigte, sowie Marcel Meinzer, der sein Comeback mit zwei Toren und einer Vorlage veredelte. Dieser geschlossene, dominante Auftritt beweist die offensive Qualität unseres Kaders und gibt den nötigen Rückenwind für die kommenden Wochen.


